Du kennst das vielleicht:
Du sitzt 45 – 60 Minuten im Erstgespräch mit einem Interessenten.
… Nur um dann eine erschrockene Reaktion zu bekommen.
„Das ist mir viel zu teuer."
Autsch.
Unangenehm.
Ich kann mir vorstellen, dass das einerseits wehtut; weil du beginnst, an dir und deinen Angeboten zu zweifeln. Andererseits nervt es dich vielleicht aber auch einfach nur, 45 – 60 Minuten deiner wertvollen Zeit verschwendet zu haben.
Beides ist absolut nachvollziehbar.
Wenn du ab sofort mehr Menschen anziehen willst, die deine Preise ohne zu zögern bezahlen und in einer Rate auf dein Konto überweisen, wird dir dieser Blogartikel gefallen.
Denn ich zeige dir:
✅ Warum deine Interessenten oft kein Geld haben,
✅ Wie du kaufkräftige Kunden anziehst und
✅ Welchen grundsätzlichen Mindset-Shift du machen musst, um mehr & bessere Kunden zu gewinnen.
Viel Spaß.
1. Warum deine Interessenten oft kein Geld haben.
Wie sage ich das, ohne wie ein absolutes A*loch zu klingen?
Wenn du schlechte Werbung schaltest, überzeugst du nur Menschen, deren skeptische Abwehrkräfte ganz weit runtergefahren sind. Intelligente Menschen hast du lange vorher auf deinem Weg verloren.
Der Grund?
Dein Marketing ist unglaubwürdig.
Nur Menschen mit weit heruntergefahrenem skeptischem Immunsystem glauben deinen Werbeversprechen.
Versuch deshalb Folgendes:
➡️ Bediene nicht die üblichen Marketingklischees; also halte dich fern von marktschreierischen Botschaften, sondern drück präzise aus, was deine Zielgruppe gerade beschäftigt.
Wer das Richtige sagt, muss auch nicht schreien.
➡️ Belege deine Aussagen; du solltest nichts versprechen, was Kunden von dir nicht auch schon erreicht haben. Wenn du deshalb sagst: „Wir helfen dir, auf 6-stellige Monatsumsätze zu skalieren" – aber keiner deiner Kunden das je geschafft hat…
Warum sollte man dir dann glauben?
Menschen, die Geld haben, sind intelligent.
Halte dich deshalb bei deinen Versprechen zurück. Oder belege, was du versprichst.
2. Wie du kaufkräftige Kunden anziehst
Die Brüder Baulig aus Koblenz haben dazu eine klare Meinung:
Trag Hemd und Anzug.
Achte auf einen hochwertigen Außenauftritt.
Dann ziehst du auch Kunden an, die viel Geld haben.
Das stimmt alles.
Grundsätzlich sollte man diesen Brüdern aus Koblenz glauben.
(Denn sie können alle ihre Werbeversprechen belegen – wild, oder?)
Aber:
Das ist nicht alles.
Es gibt auch einfach Anbieter und Kunden, die wollen keine Anzugträger (sein). Die wollen genau diese „Baulig-Bubble" nicht.
Wie schaffst du es deshalb, kaufkräftigere Kunden zu gewinnen?
Ganz einfach:
Nutze Testimonials. (Also Kundenstimmen.) Siegel. Zertifikate. Kundenlogos.
Belege, dass du ein Experte bist.
Schnapp dir einen deiner Kunden für eine dicke Case-study.
Deine Interessenten WOLLEN dir glauben;
anderenfalls würden sie nicht auf deine Anzeigen klicken.
Hilf ihnen, Vertrauen zu dir zu fassen.
3. Welchen Mindset-Shift du machen musst
Marketing hat etwas von Manipulation.
Wir denken pausenlos darüber nach, wie wir Menschen dazu bringen, das zu tun, was wir wollen.
Verabschiede dich von dieser Vorstellung.
Wir Marketer sind dafür da, um Menschen weiterzuhelfen. Mit besseren Produkten. Besseren Lösungen.
Das darf unsere einzige gefühlte Aufgabe sein.
Wer nämlich glaubt, Menschen manipulieren zu können, setzt sie automatisch herab; und hält sie damit intuitiv für „dümmer" als sich selbst.
Das darfst du aber niemals annehmen.
Mach Marketing, das den Klügsten deiner Kunden überzeugt; dann wirst du automatisch auch alle anderen überzeugen und mehr und bessere Kunden gewinnen.