Facebook-Ads.

Über dieses Thema wird so ein „Gewese" gemacht, wie man bei uns am Niederrhein sagen würde.

Dabei ist das gar nicht so schwer.

Versprochen!

Heute zeige ich dir, wie du Facebook-Ads schaltest, die „konvertieren".

Vorab:

Was brauchst du, um zu starten?

Grundsätzlich brauchst du für eine Facebook-Ad mindestens 3 Elemente:

1. Eine „Werbegrafik" – fortan „Creative" genannt.
2. Einen „Ad-Titel", der unterhalb der Werbegrafik angezeigt wird.
3. Einen Werbetext, der oberhalb des Creatives NACH DEM KLICK auf „Weiterlesen" angezeigt wird. Fortan „Body copy" genannt.

1. Wie Claims entwickelt werden, die Kunden gewinnen

Ein Claim – das ist dein Werbeversprechen.

Was bietest du deinen Interessenten an?

Um dir ein Beispiel zu geben aus der aktuellen Zusammenarbeit mit meiner bezaubernden Kundin Marianne (beste Coachingausbilderin der Welt, mindestens aber der DACH-Region 😍):

„Vom Kernleiden zur Kernkompetenz:

Erfolgreich in die Selbständigkeit als ADHS-Coach

Wie du es schaffst, dir ein erfüllendes Coaching-Unternehmen aufzubauen"

Fragst du dich nach dem Lesen dieser Headline noch, was man hier bekommt? Nein oder?

Ein Claim muss glasklar sein.

Versuch nicht, witzig, kreativ oder besonders clever zu sein – dein Fokus sollte darauf liegen, glasklar zu kommunizieren.

Aus einem einfachen Grund:
Der Facebook-Algorithmus misst Nutzersignale.

Wie schnell reagiert deine Zielgruppe auf deine Anzeige?
Wie lang liest deine Zielgruppe deine Website?

Je besser und je stärker diese Signale ausfallen, desto besser kann der Algorithmus „trainieren" und mehr von deinen Wunschkunden finden.

Klingt kompliziert.
Die einzige Message ist aber:

Sei präzise. So präzise, als hinge dein Leben davon ab.

2. Wie aus dem Claim ein „elektronischer Kundengewinner" wächst

Alles, was du fortan kommunizierst, zirkuliert um deinen Claim herum.

Dein Claim muss ein attraktives Offer kommunizieren.

„ADHS"-Coach werden – aus meinem Beispiel – ist ein attraktives Offer, weil:

➡️ ADHS ein Trendwort ist (das Bewusstsein für die Erkrankung wächst) und
➡️ Viele Menschen dem „Angestellten-Hamsterrad" entkommen wollen – was den Coach-Beruf neben vielen anderen Aspekten so interessant macht.

Klare Claims gewinnen.
„Lustige" Claims etc. sorgen oft für viel Aufmerksamkeit.

Der Algorithmus trainiert dann aber nicht an den richtigen Leuten und du wirst große Streuverluste haben (= also Geld verlieren).

Bitte beachten:
Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wenn du viel Erfahrung im Werbetexten gesammelt hast, kannst du auch mal versuchen, witziger und mutiger zu sein. Gerade am Anfang empfehle ich das aber nicht. Du solltest den kürzesten Weg zu mehr Umsatz nehmen.

Und dieser Weg führt immer über den klarsten Ausdruck.

3. Wie du aus dem Claim eine Werbeanzeige entwickelst

Machen wir es kurz.

Ich gebe dir drei Beispiele, wie du aus dem Claim die anfangs genannten Elemente entwickelst.

1. Eine „Werbegrafik" – fortan „Creative" genannt.
2. Einen „Ad-Titel", der unterhalb der Werbegrafik angezeigt wird.
3. Einen Werbetext, der oberhalb des Creatives NACH DEM KLICK auf „Weiterlesen" angezeigt wird. Fortan „Body copy" genannt.

Zu 1. ➡️ der „Creative"-Text wird lauten:

Erfolgreich in die Selbständigkeit als ADHS-Coach
Wie du es schaffst, dir ein erfüllendes Coaching-Unternehmen aufzubauen

Zu 2. ➡️ der Ad-Titel wird lauten:

[E-Book] ADHS-Coach werden: Erfolgreich in die Selbständigkeit.

Hier verkürzt du schlicht den Claim – und fügst in einer eckigen Klammer am Anfang hinzu, was man hier konkret bekommt.

Das kann auch ein Webinar, ein Videotraining oder eine Art Leitfaden etc. sein.

Diese Art von Ad-Titel beantwortet sehr schnell alle wesentlichen Fragen. Das lieben die Nutzer – und was die Nutzer lieben, liebt auch der Algorithmus.

Zu 3. ➡️ der Werbetext könnte lauten:

… Hier darf man kreativ sein.

Der Werbetext ist – lustigerweise – am wenigsten wichtig. Obwohl wir uns hierum die meisten Sorgen machen.

Die meisten Menschen (über 80 %) lesen nur die Headline.

Deswegen sind dein „Creative"-Text und dein Ad-Titel die wichtigsten Elemente.

Hier entscheiden die Nutzer, ob du ihre Zeit wert bist. Setz hier deshalb am meisten Hirnschmalz ein.

Der Werbetext sollte potenziell Probleme adressieren; idealerweise sagt deine Zielgruppe „ja, genau das meine ich, das erlebe ich auch immer".

So oder so sollte deine Body copy aber Emotionen auslösen.

Beispielsweise: Verlangen, Angst, Schmerz, Mitgefühl, Neugier (in der Reihenfolge).

Ich bin ein Fan davon, schöne Sachen zu versprechen und wenig Angst zu machen.

Wenn du den Ad-Text haben willst, mit dem ich für Marianne absolut geniale Ergebnisse erreicht habe (Leadpreise von unter 5 €), schreib mir einfach eine E-Mail an mail@eliaschumann.de.

Schreib einfach „LFG" – „let's fucking go" – in deine Mail. Dann bekommst du den Text umgehend. UND KANNST IHN KOPIEREN, ADAPTIEREN, ETC.

Bei anderen Kopieren ist grundsätzlich nicht besonders gut.

Aus dem einfachen Grund, dass du nie weißt, wie gut die Kampagnen deiner Wettbewerber laufen.
(Deine eigenen Selbstzweifel, die dir das Gefühl geben, dass alle Werbeanzeigen deiner Wettbewerber absolut traumhaft laufen müssen, sind KEIN VERLÄSSLICHER RATGEBER.)

Aber:

Um die Prinzipien von gutem Marketing zu verstehen – quasi „mit den Augen zu lernen" – ist das Kopieren und Adaptieren sinnvoll.

Kopier mich!

Wir waren und sind gnadenlos erfolgreich mit unseren Werbeanzeigen.
Schreib mich einfach an.