META – das große Buch mit 7 Siegeln.
Lieder wurden gesungen, Legenden wurden erzählt.
Angeblich würde jener glückliche Ritter, der dieses Rätsel löst, nicht nur abartig-performante Ads schalten – sondern auch mit Mark Zuckerberg höchstselbst den Saft der ewigen Jugend aus dem Gral der Weisheit trinken.
…
Genug der großen Worte!
Lasst uns einmal einen Blick darauf werfen, was bei META-Ads häufig falsch läuft.
Und WIE EINFACH es ist, die meisten dieser Probleme mit wenigen Handgriffen zu fixen.
Für eine bessere Performance. Günstigere Leads – und letztlich mehr Geld auf deinem Bankkonto.
Hab Spaß!
Ich werde ihn garantiert haben.
1. Das Ding mit dem Ad-Titel.
Siehst du diesen kleinen Text unter einer Anzeige?
Da gehört ganz sicher kein CTA – also eine Handlungsaufforderung – rein.
Sondern eine Nutzenkommunikation.
Erinnerst du dich an den Satz von dem CopyGod David Ogilvy, dass 85 % der Menschen nicht über die Headline hinaus lesen?
Dieses kleine Textchen ist deine Headline.
Hier solltest du so viel Hirnschmalz wie nur möglich einmassieren, jede Silbe mit sanften Fingern liebkosen und DIE BESTE DENKBARE NUTZENKOMMUNIKATION einsetzen.
Teste hier HART und teste hier VIEL – du kannst den „langen Text" oben, der sich erst nach einem Klick öffnet, oft einfach gleich lassen.
(Den liest sowieso kaum jemand 🥲)
Aber teste so viele Nutzenkommunikationen wie möglich.
2. Die einfachste Ad-Titel-Formel für mehr Leads.
Die allerallerallerbeste Formel für einen guten Ad-Titel lautet:
„[WAS WIRD ANGEBOTEN] NUTZENKOMMUNIKATION."
Beispiel 1:
[Webinar] VV GmbH gründen. Bis zu 94 % Steuern sparen.
Beispiel 2:
[Live Workshop] Mit deiner Fotografie nebenberuflich Geld verdienen.
Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Wenn ich dir aber noch ein paar Tipps mitgeben darf:
1. Schreib nicht bei deinen Wettbewerbern ab. Dann wirst du einfach nur langweilig und austauschbar. Außerdem weißt du oft gar nicht, ob deine Wettbewerber nicht hinter geschlossenen Türen dasitzen und über ihre grottenschlechten Leadpreise diskutieren. Lerne dein Handwerk anstatt abzuschreiben!
2. Sei so SPEZIFISCH wie möglich. Vermeide Nutzenkommunikationen wie „Mehr Umsatz für dein Unternehmen". Sprich notfalls mit jemandem, der weiß, wie man Nutzenkommunikationen wirklich auf einem Punkt festnagelt, wenn dir das nicht so leichtfällt. Deine Kampagnen werden es dir danken!
3. Bleib glaubwürdig. „30 – 50 Kundenanfragen pro Tag über LinkedIn – ohne Werbeanzeigen" sind für die meisten einfach unrealistisch. Besser ist es, zu sagen: „Wie du deinen allerersten Kunden auf LinkedIn gewinnst – ohne einen Cent zu bezahlen."
3. Die Sache mit der Wiederholung.
Wir alle lernen schon in der Grundschule:
„Nein, dieses Wort hast du in diesem Satz schon einmal benutzt – denk dir hier ein anderes aus."
Das ist einfach nur der größte Bullshit aller Zeiten (pardon my French).
Der Grund ist ganz einfach:
Das Internet ist so schnelllebig, das Internet ist so reizüberflutet, dass du WIEDERHOLEN MUSST, um überhaupt wahrgenommen zu werden.
Wer wüsste nicht, dass in allen Bereichen der öffentlichen Kommunikation (looking at you, Bundesregierung) mit der stetigen Wiederholung von Botschaften gearbeitet wird.
Deswegen:
Wiederhole den Ad-Titel auch in deinem Creative (deinem „Werbebildchen") UND wiederhole den Ad-Titel gerne auch nochmal auf deiner LP, falls du eine verwendest.
Die schlichte Wiederholung von (attraktiven) Nutzenkommunikationen hat eine unglaubliche Kraft.
Nutze die für deine Kampagnen!
Wenn du diese 3 Tipps beherzt umsetzt, wirst du sofort so gut sein wie die allermeisten (auch auf META-Ads spezialisierten) Agenturen.
Der Grund ist ganz einfach:
Weil DU dein Thema wirklich durchdrungen hast, weil DU deine Zielgruppe wirklich kennst – die allerallerwenigsten Agenturen geben sich wirklich die Mühe, deine Angebote zu verstehen. Deswegen lautet meine Empfehlung:
Erstmal selber machen.
Oder einen richtigen Spezialisten buchen.